Wieder vermehrt Bargeldabhebungen in Griechenland

Von Tyler Durden für www.ZeroHedge.com, übersetzt von Inselpresse

Die Verzögerungen bei den Gesprächen zwischen Griechenland und dessen Gläubigern haben erneut den Geist des Grexit in die Welt gebracht.

Die tiefgreifende Uneinigkeit mit dem IWF und den europäischen Gläubigern rückt die Aussicht eines Grexit wieder in den Vordergrund, weil Griechenland sich weigert, zusätzliche Austeritätsmassnahmen zu akzeptieren, was bei den Bürgern – wieder einmal – für Nervosität sorgt.

Wie KeepTalkingGreece.com anmerkt ist zu fragen, was Bürger machen, wenn es zu politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten kommt? Sie gehen zur Bank und heben ihre Ersparnisse ab:

In den letzten 45 Tagen wurden 2,5 Milliarden Euro aus den Banken abgezogen.

Und das trotz der Kapitalverkehrskontrollen, die es den Griechen nicht erlauben, pro Monat mehr als 1.800 Euro abzuheben.

Allerdings sind jene in einer besseren Position, die das Geld zur Bank zurück brachten. Es handelt sich dabei um Geld, das vor der Einführung der Kapitalverkehrskontrollen im Juli 2015 abgehoben wurde, als zwischen November 2014 und Juni 2015 zu einem großen Sturm auf die Banken kam. Jene, die das Geld wieder unter der Matratze hervorholten und es zurück zur Bank brachten dürfen mehr als die 1.800 Euro abheben…

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Foto: Inselpresse