Naturschutz: Traue keinem Grünen

200 Bäume müssen dafür bis Ende Februar gefällt werden, davon 50 schützenswerte Exemplare in einem historischen Park, den der jüdische Mediziner James Fraenkel 1907 angelegt hatte.

Warum sich diesmal kein rotgrüner Protest regt…

Von Michael Mannheimer

Über Bäume, Naturschutz – und die „selektive Ethik“ von RotGrün

Die Frankfurter Schule, ideologischer Ausgangspunkt der sich heute vollziehenden Auflösung Deutschlands, forderte bereits Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts, alles und jeden im „kapitalistischen Westen“ zu kritisieren, unentwegt, ohne Unterbrechung, gnadenlos und bis zum Zusammenbruch dieses als Ursache allen Übels gewerteten bürgerlich-beourgiosen westlichen Systems, als dessen europäischer Vorreiter die damalige Bundesrepublik galt.

Insbesondere sollten die bürgerlichen Familien, der christliche Glaube und das abendländisch-europäische Erbe propagandistisch und medial zertrümmert werden. Selbst jene Bereichen, die als gut und schön gewertet werden können (Musik, Kathedralbauten, wissenschaftliche Erkenntnisse etc) dürften von der zersetzenden Kritik nicht ausgespart bleiben. Während umgekehrt alles im Sozialismus in den schillernden Farben gezeichnet – und die Verbrechen der Linken verharmlost oder totgeschwiegen werden sollten.

„Selektive Ethik“ nannte dies Adorno, der Erfinder dieses allumfassenden publizistischen Angriffs gegen die westliche Wertewelt. Und in der Tat: Wer die Publikationen der Linken seit 1968 verfolgt hat und diese im heutigen Mainstream – der von den 68ern vollkommen beherrscht wird – mitverfolgt, wird meine Analyse bestätigen: Es ist den 68ern plus Folgegenerationen glänzend gelungen, unser westliches Wertesystem in Trümmer zu schreiben.

Auf diesem in Trümmer liegenden System wollten die Propagandisten der Frankfurter Schule dann eine „neue Gesellschaft“ ohne Rassen, ohne Vorurteile und ohne Ausbeutung durch kapitalistisches Gewinnstreben errichten.

Nun, die Linken sind auf dem besten Weg, sich ihre neue Gesellschaft zu errichten. Doch ihr Beipack wird Utopie bleiben: Sie werden weder die Rassen abschaffen, noch menschliche Vorurteile, und sie werden das dem Menschen angeborene Gewinnstreben nicht abschaffen können, sondern so unter Verschluss halten, wie sie es in ihren bisherigen sozialistischen Experimenten taten: Mit totalitärem Zwang und dem Ergebnis der Verarmung ihrer Staaten, die unter ihrem sozialistischen Wahn gefangen waren.

Naturschutz ist nur das grüne Mäntelchen der Grünen.
Innen drin leuchten sie in der roten Farbe des Bolschewismus

Doch kommen wir zum Thema des nachfolgenden Artikels:  Eine der ältesten und schönsten Parkanlagen Berlins, der Lankwitzer Park, wird jetzt für den Bau einer Flüchtlingsunterkunft platt gemacht.

Was hat dies mit der Frankfurter Schule zu tun, wird sich der eine oder andere Leser fragen.

Nun, man erinnere sich an die regelmäßigen Proteststürme seitens der Grünen, wenn anläßlich der Errichtung ihnen nicht ins politische Konzept passender Bauten ein paar Bäume gefällt werden müssen. Da bilden sie regelmäßig Menschenketten um die wenigen Bäume – oder errichten Baumhütten, die das ganze Jahr über von grünen „Umweltschützern“ bewohnt werden.

Merkwürdig nur, dass angesichts der Rodung eines der ältesten und schönsten Parks Berlin von Seiten dieser „Umweltschützer“ keinerlei Widerstand zu vernehmen ist. Nun sind wir wieder bei der selektiven Ethik der Frankfurter Schule.

Gut ist nach dieser nur, was dem System schadet. Schlecht ist, was ihm nützt. Und die Aufnahme weiterer Asylanten schadet dem System. Also ist auch der Bau einer Asylantenunterkunft gut. Und daher wäre ein Widerstand gegen die Zerstörung der Parkanlage im Sinne der selektiven Ethik schlecht, da kontraproduktiv.

Fazit: Traue keinem Grünen, der angibt, die Natur schützen zu wollen. Es geht den Linksgrünen nicht um die Natur. Es geht ihnen um die Zertrümmerung unsere Gesellschaft. Und da ist jedes Mittel recht. Auch wenn es ein Baum oder ein historischer Park sein sollte.

Michael Mannheimer, 16.2.2017

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Von David Berger, 9. Februar 2017

Über 100 Jahre alter Park wird im rotrotgrünen Berlin für Flüchtlingsunterkunft platt gemacht.

“Sei willkommen, stiller Ort,
Wo mir Rast beschieden!
Lange suchend, da und dort –
Fand ich hier den Frieden.”

Max Stempels “Mein Lankwitz” (1911)

Dass Flüchtlinge in Deutschland absolute Priorität haben, ist ein Spruch, der gerne von den Kritikern der Flüchtlingspolitik der derzeitigen Regierung vorgebracht wird. Das ist so sicher zu pauschal ausgedrückt. Aber die Ereignisse, die sich bestens eignen, dieses (Vor-)Urteil zu bestätigen, häufen sich doch immer öfter. […]

Foto: Mannheimer