Mitteilungen aus der Presse

Zu Ditib und den Spionageimamen sieht die Presse Folgendes, zitiert nach DLF-Presseschau:
Ditib werde am Gängelband der Türkei geführt, die Bundesregierung sei wegen des Flüchtlingsabkommens weder willens noch fähig, sich eindeutig zum türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dessen Ausbau seiner Macht zu verhalten (Frankfurter Rundschau); die Razzien seien ein Schlag ins Kontor für den größten, deutschtürkischen Islamverband, die „Bundesregierung macht Druck auf Ditib, sich endlich glaubhaft von Ankara zu lösen. Denn nur dann kann der Verband, der um die 900 Moscheegemeinden vertritt, weiter ein Partner des deutschen Staates sein“ (TAZ); wer danach rufe, Ditib müsse sich von Ankara lösen, habe im Prinzip Recht, mache es sich aber auch zu einfach, denn „was soll an die Stelle von Ditib treten? Wer soll diese Imame denn künftig bezahlen?“ (RHEINPFALZ aus Ludwigshafen); die Ditib stehe unter Generalverdacht, „Zwischentöne sind nicht mehr zulässig. Dass es unter ihrem Dach durchaus reformorientierte Gemeinden gibt, die sich am liebsten eher heute als morgen von Ankara lösen würden, geht dabei völlig unter. Machen wir uns nicht vor: Der Bundesvorstand der Ditib ist dazu nicht in der Lage. Er muss sich den Vorwurf gefallen lassen, daran mitgewirkt zu haben, dass in Deutschland lebende Muslime diffamiert und denunziert wurden“ (Kölner Stadtanzeiger).

Man muss dazu wissen, dass die Journalisten nicht schreiben, was sie meinen, sondern wovon sie wollen, dass es die Leser meinen. Zieht man alle Vernebelungen ab, bleibt eine Unterwerfung unter die Türkei, ein sehr wohl von der Bundesregierung verübtes Verhalten gegenüber Erdogan, und dieses Flüchtlingsabkommen dient nur als Vorwand, um die Unterwerfung als begründet darzustellen. Immerhin erfährt man so was aus der Presse.

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