Nicht reden, handeln: Trump bekämpft Fluchtursachen in Syrien

„Fluchtursachen bekämpfen“ ist seit Jahren die hilflose Forderung über das ganze etablierte Parteienspektrum hinweg in Deutschland, während der deutsche Staat nicht mal in der Lage war, die eigenen Grenzen und Sicherheit der Bürger zu schützen.

Von unserem US-Korrespondenten Collin McMahon

Doch während die ganze Medienwelt sich über das Visamoratorium für Terrorstaaten echauffiert und als „Einreiseverbot für Moslems“ diffamiert, schafft Präsident Donald J. Trump nach zehn Tagen im Amt Fakten: Am 29.1. telefonierte er mit König Salman bin Abd Al-Aziz Al Saud von Saudi Arabien und mit dem Kronprinz von Abu Dhabi, Scheich Muhammad bin Zayid Al Nuhayyan der Vereinigten Arabischen Emirate, und beschloss mit ihnen – von der deutschen Medienöffentlichkeit völlig ignoriert – die Einrichtung von Schutzzonen in Syrien, um die Fluchtursachen dort zu eliminieren. Der König von Jordanien Abdullah II. besuchte als erstes ausländisches Staatsoberhaupt Vizepräsident Mike Pence in seinem Washingtoner Amtssitz, um über Frieden in Syrien und Israel zu sprechen. Außerdem telefonierte Trump am 28.1. eine Stunde mit dem Russischen Präsidenten Wladimir Putin und vereinbarte mit ihm eine Kooperation gegen Krieg in Syrien und gegen den IS. Trumps Plan zur Vernichtung des IS soll in 30 Tagen dem Verteidigungsminister vorgelegt werden.

„Präsident Trump sprach heute mit dem Hüter der Heiligen Stätten des Islam, König Salman bin Abd Al-Aziz Al Saud von Saudi Arabien. Die beiden Staatsoberhäupter bestätigten die lange Freundschaft und strategische Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Saudi Arabien. Sie bekräftigten die Bedeutung des gemeinsamen Kampfes gegen den radikalislamischen Terror und der Zusammenarbeit bei Friedensbemühungen und Sicherheitsfragen, vor allem bei den regionalen Konflikten in Syrien und Jemen. Der Präsident bat den König, die Errichtung von Sicherheitszonen in Syrien für die strenge Einhaltung des Gemeinsamen Aktionsplans bezüglich des Iran zu sorgen, und die destablisierenden Maßnahmen des Iran zu entgegnen. Der Präsident drückte seine Unterstützung für das saudische Wirtschaftsprogramm Vision 2030 aus. Beide Staatsoberhäupter verabredeten, weitere Schritte zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit auszuloten, vor allem im Energiesektor. Thema war außerdem die Einladung des Königs an Präsident Trump nach Saudi Arabien, die Bemühungen zur Beseitigung des Terrors im Nahen Osten anzuführen, um für das Volk Saudi Arabiens und der Region eine neue soziale und wirtschaftliche Zukunft mitzubauen. Der Präsident und der König beendeten ihr Gespräch mit beiderseitigen Zusicherungen ihres Bemühens um weiterführende Verständigung zu einer Reihe von regionalen und bilateralen Themen.“ -Das Weiße Haus, 29.1.2017

König Abdullah II. und Mike Pence im Naval Observatory

Quelle: Foto: whitehouse.gov – Freigegeben