Tichys Tunnelblick

Von Thomas Böhm

Es ist ja nicht das erste Mal, dass linke Denunzianten versuchen, die mediale Gegenöffentlichkeit von außen und von innen heraus zu zerstören. Mit welchen widerlichen Mitteln das gemacht wird, zeigt ein Twittereintrag des „Stasiisten“ Mathias Richel, der auch dafür verantwortlich ist, dass Roland Tichy seinen „Job“ bei Xing aufgegeben hat – wohl auch weil dieser, angeheizt durch Richels Kampagne, Morddrohungen erhielt.

Richel will nun anscheinend alle, die sich mit Tichy solidarisieren, bis zum Arbeitgeber und sogar in die Schulen verfolgen. Stalinistische Methoden, kennen wir ja schon.

Aber was sagt uns das noch?

Es nützt überhaupt nichts, für die Linken und Grünen „unangenehme“ Beiträge von der Seite zu löschen, wie es Tichy mit einem überaus harmlosen Beitrag von Jürgen Fritz getan hat, um den Meinungshoheiten zu gefallen, oder die Einnahmesituation zu verbessern. Es nützt überhaupt nichts, sich von den anderen Blogs und Autoren der Gegenöffentlichkeit panisch zu distanzieren, so wie es Tichy, aber auch Achgut immer wieder in vorauseilendem Gehorsam gerne tun.

Denn wenn es hart auf hart kommt – und das wird es garantiert noch in diesem Bundestagswahljahr – werden auch Tichys Einblick und Achgut in den braunen Sack gesteckt und mit verprügelt, da kann man sich drehen und wenden, wie man will.

Tichy sollte jetzt Stärke (und vielleicht auch so etwas wie Solidarität) zeigen und den „umstrittenen“ Beitrag wieder einstellen, ansonsten wird man ihm das auch von der „anderen“ Seite übelnehmen und ob er am linken Rand wirklich erfolgreich fischen kann, ist fraglich.

Achgut und Tichy sei der Erfolg gegönnt, den sie verdient haben. Beide Blogs sind für die politische Auseinandersetzung wichtig – genauso wie all die anderen Blogs, jeder eben auf seine Art. Von daher sind Konkurrenzgehabe, diese anbiedernde Selbstzensur und die hysterischen Distanzierungsversuche überflüssig, wenn nicht sogar für die Sache schädlich!

Im Übrigen stehen schon jetzt die Gewinner in dieser unappetitlichen Angelegenheit fest: Das sind Angela Merkel und die Islamstrategen. Sie reiben sich bestimmt schon die Hände!

Enden wir diesen Beitrag mit den Worten Tichys aus längst vergangener Zeit (Dezember 2016):

Wir lassen uns die Freiheit nicht abkaufen. Wir lassen uns das Wort nicht verbieten. Wenn Sie in vielen Dingen anderer Meinung sind: Kämpfen Sie trotzdem mit. Denn es könnte morgen Ihre Meinung sein, die nicht mehr gefällt. Danke für die Unterstützung Vieler.

 

Foto: Collage

https://tichy.finanzenverlag.info