Schau mir in die Augen, Islamterrorist!

Foto: Metropolico.org/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Jeden Tag aufs Neue verdirbt uns irgendein Politiker mit seinem wirren Gefasel die Laune. Heute ist es der innenpolitischen Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Mayer (CSU).

Laut dts-Nachrichtenagentur plädiert er dafür, Flüchtlinge, die im Zuge der Flüchtlingskrise nach Deutschland gekommen sind und noch nie persönlich angehört wurden, noch einmal rückwirkend zum persönlichen Gespräch vorzuladen.

Wörtlich sagte er gegenüber der „Bild“:  „Man sollte sie noch einmal vorladen und ihnen ins Gesicht blicken, um herauszufinden, ob sich auch der ein oder andere Islamist unter ihnen befindet.“

Also erstmal wird es auch Stephan Mayer nicht schaffen, jeden einzelnen der knapp 1 Million so genannter Flüchtlinge zu sich nach Hause auf ein Gespräch unter vier Augen einzuladen, und es ist auch nicht bekannt, wer das sonst machen sollte, zumal dann natürlich auch immer ein Dolmetscher anwesend sein müsste.

Außerdem ist es so gut wie unmöglich, durch einen Blick in die Augen zu erkennen, ob jemand ein Islamterrorist ist oder nicht.

Weltanschauung, Charakter und Religionszugehörigkeit haben eher etwas mit dem Geist als mit Gesichtszügen zu tun.

Viel interessanter ist die Aussage des ehemaligen Chefs des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler. Er warnte, laut dts-Nachrichtenagentur, vor dem Frustpotenzial männlicher Flüchtlinge.

„Es sind Hunderttausende unbegleitete männliche Moslems im Zuge der Flüchtlingskrise nach Deutschland gekommen. Das ist mehr als die Gesamtstärke der Bundeswehr. Hier ist ein enormes Potential von Frust, für Radikalisierung und Gewalt“, sagte Schindler gegenüber „Bild“.

Er bemängelte, dass nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt noch keiner der 62 ausreisepflichtigen Gefährder in Deutschland abgeschoben wurde: „Wir brauchen ein besseres Rechtssystem, bei dem eine Abschiebehaft und Fußfessel eine Rolle spielen, wir brauchen mehr Abschiebungen, die Gefährder sind noch immer in Deutschland und seit dem Anschlag wurde keiner abgeschoben und wir brauchen eine Begrenzung des Zuzugs.“…

Das klingt schon dramatischer. Gewalttätige, radikale junge Männer, die personell besser ausgestattet als die Bundeswehr sind, könnten sich zusammen tun, um gemeinsam durch Deutschland zu marschieren.

Bleibt nur die Frage, wer diese feindliche Armee ins Land gelassen hat und was man mit solchen Verrätern zu tun gedenkt.

Foto: Metropolico.org/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/